Sessionzusammenfassung – PLM4MBSE

Vielen Dank an André Scholl und Oskar v. Dungern für die Impulssession „PLM4MBSE“ und die zur Verfügung gestellten Präsentationsunterlagen (s.u.).

André und Oskar berichteten von den inhaltlichen Arbeiten des zur Session gleichnamigen GfSE-Arbeitskreises. Wie der Titel es verdeutlicht, ist das oberste Ziel die Integration von model-based Systems Engineering (MBSE) mit dem Product Lifecycle Management (PLM). Dafür bildet die Betrachtung einer übergreifenden Konzipierung der unterschiedlichen Fachdisziplinen im Zusammenhang mit ihren jeweiligen unterschiedlichen Autorensystemen den Ausgangspunkt zur Analyse der in der Industrie aktuell vorliegenden Situation. Die Vision eines anzustrebenden Ziels in Form eines übergreifenden Systemmodells, welches eine integrierte MBSE-/PLM-Umgebung bietet wurde vorgestellt und anhand eines Praxisberichtes gestützt.

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Folien zur Session: SE_Barcamp_2015_PLM4MBSE-13

Sessionzusammenfassung „Systemmodellstrategie – vom Produkt zu Produktlinien“

Auch mir hat es wieder Spaß gemacht eine Session zu hosten und durch die gemeinsamen Diskussionen neue Anregungen zu meinem eingebrachten Thema mitzunehmen.

Die notizartige Zusammenfassung der Session kann in Form der angefügten Präsentation eingesehen werden.

Folgende Punkte waren Inhalt der Session:

  • MBSE und dessen Scope
  • Systemmodell, Re-Use und Modelleinteilung
  • Aufwand vs. Nutzen
  • abschließende Diskussion

Folien zur Session: Systemmodellstrategie – vom Produkt zu Produktlinien

Sessionzusammenfassung – Mitarbeiterauswahl und Teamzusammensetzung

Vielen Dank an Christina Kruse für die Impulssession „Herausforderung Mitarbeiterauswahl und Teamzusammensetzung in agilen Zeiten“. Speziell dieser Beitrag hat gezeigt, dass trotz aller Methodik und Technik im Bereich Systems Engineering letztendlich der Mensch im Mittelpunkt stehen muss.

Die Zusammenfassung von Christina

Wer passt zu uns heute und in Zukunft und wie finden wir raus wer zu uns passt? Sind das klassische Anzeigenschreiben und der „alte“ Bewerbungsprozess noch zeitgemäß?

Das systems.camp Berlin 2015 war eine sehr gut organisierte Veranstaltung mit überaus interessanten Teilnehmern und äußerst inspirierenden Diskussionen. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Treffen.

Besonders glücklich macht mich, dass mein Vortrag – unter zehn technischen Themen der einzige mit reinem Personal-Schwerpunkt – zu einer lebhaften Diskussion führte und von den Teilnehmern auf den zweiten Platz der interessantesten Sessions gewählt wurde.

Mein Name ist Christina Kruse und ich bin Diplom-Ingenieurin der Fachrichtung Maschinenbau. Nach 13 Jahren in der Industrie bin ich im Jahr 2003 in die Personalberatung gewechselt. Seither arbeite ich als Headhunterin, HR-Strategieberaterin, Coach und Mediatorin für die High-Tech Branche und das Gesundheitswesen. Dabei unterstütze ich Unternehmen in allen HR relevanten Themen und bei der Suche nach qualifiziertem Fach- und Führungspersonal – von der zielgerichteten Direktansprache potenzieller Kandidaten bis hin zur Übernahme des kompletten Recruitingprozesses inklusive der fachlichen und persönlichen Bewerbervorauswahl.

Bei der Personalauswahl müssen wir uns entschieden. Diese Entscheidung sollte – eigentlich selbstverständlich – zielführend sein. Doch genau dies ist häufig nicht der Fall. Hier Beispiele aus der Praxis:

  • Auf der einen Seite gibt es eine sehr klare Jobbeschreibung mit einer Anforderungsliste. Auf der anderen Seite kann der genaue Arbeitsprozess erst definiert werden, wenn der neue Mitarbeiter bereits eingestellt ist.
  • Und mehr noch: Die Anforderungen können sich im Laufe des Auswahlprozesses sogar noch ändern. Warum nutzen wir diese natürliche Unsicherheit so selten als Chance, um mit den Bewerbern einen offenen Dialog zu führen?
  • Unser Ziel ist es, authentische Jobinteressenten einzustellen. Stattdessen aber finden wir Bewerber, die perfekt auf den Auswahlprozess trainiert sind. Erst später merken wir dann, dass diese gar nicht zu uns passen oder die gegenseitigen Erwartungen nicht übereinstimmen.

Wer passt wirklich zu uns? Wer sind wir wirklich? Was heißt für uns Diversität?

Nur wer diese drei Fragen für sein Unternehmen/seine Abteilung beantworten kann, hat die Möglichkeit, daraus eine Strategie für die Mitarbeiterauswahl zu entwickeln.

In meinem Unternehmen steht Diversität für mehr als nur ein gemischtes Team, das niemanden diskriminiert. Diversität sollte es auch im Denken und Handeln geben. Bei Neueinstellungen beurteile ich deshalb neben der fachlichen Eignung eines Kandidaten und seinem Potenzial genau diese Eigenschaft.

conpega leadership consulting gmbh Christina Kruse kruse [at] conpega [dot] de +49 40 20008787 www.conpega.de

Sessionzusammenfassung Vting

Es war mir ein Vergnügen eine elegante und effiziente online-Meeting Methode aufzuzeigen. Verteilte Teams, ob agil oder nicht, haben oft das Problem, dass Telefonkonferenzen zur Teamrunden zur Schwafelstunde mutieren und die Ergebnisse leidlich festgehalten werden. Mit der vorgestellten Methode muss jeder mitmachen und sie bietet einen ganzen Blumenstrauss an Moderationstechniken um sicher und elegant jedes Problem zu moderieren.

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VTing Teamraum Whiteboard für Bilder Whiteboard für Text

Sessionzusammenfassung – SPICE und Systemarchitektur

Vielen Dank an Pascal Vollmer für die Impulssession „SPICE und Systemarchitektur“ und die zur Verfügung gestellten Präsentationsunterlagen.

SPICE (ISO15504) ist ein Modell für die Bewertung von Entwicklungsprozessen, zum Beispiel im Bereich Automotive („Automotive SPICE“). In diesem Modell sind auch Basispraktiken definiert, die beim Erstellen einer Systemarchitektur zu befolgen sind. Werden diese befolgt, dann gilt der Prozess als „durchgeführt“.
Wir haben beispielhaft eine Prozessanleitung für den Prozess „Entwurf der Systemarchitektur“ durchgesprochen. Im Einzelnen wurde gezeigt wie die Anforderung erfüllt wird, alle internen und externen Schnittstellen eines Systems zu beschreiben (siehe Präsentation).

Es zeigte sich, dass Prozessbeschreibungen für den Prozess „Systemarchitektur erstellen“ selten existieren, dass die Arbeit daran aber sinnvoll ist. Genauso wie ein komplexeres System eine Systemarchitektur benötigt sollte auch das entsprechende Entwicklungsprojekt eine „Projektarchitektur“ erhalten: darin sind Methoden, Prozesse und Tools festgelegt.

Präsentation Systems Engineering und SPICE

 

 

 

 

 

Impressionen Berlin 2015

Es sind jetzt ca. zwei Wochen seit dem Berliner systems.camp 2015 vergangen und wir wollen die Erinnerung an den schönen Tag noch einmal wecken. Findet hier eine Auswahl von Impressionen vom Anfang bis zum leider viel zu schnellen Ende. Wie im letzten Blogbeitrag angekündigt wollen wir in den nachfolgenden Beiträgen so viele Sessions wie möglich auch inhaltlich dokumentieren und sind dabei auf eure Hilfe angewiesen. Schickt uns doch einfach einen kurzen Text zu Eurer jeweiligen persönlichen Lieblingssession zu.

systems.camp Berlin 2015 – Wir sagen …

…Danke!

Wir, die Organisatoren des systems.camp Berlin, möchten herzlichst „Danke“ sagen.

Unser Dank gilt Euch, den Teilnehmern, die Ihr das systems.camp inhaltlich mitgestaltet, belebt und auf diese Weise maßgeblich mitgestaltet habt, sowie unseren Medienpartner und direkt unterstützenden Unternehmen (=>unsere Partner).

Was an positiven Eindrücken beim Event entstand und sich während der Abschlussrunde mit Euch weiter abzeichnete, hat sich in für uns beeindruckenden Zahlen bei der Auswertung Eurer Feedbackbögen niedergeschlagen. – Wir vom Orga-Team sind überwältigt von der immens positiven Statistik! Diese möchten wir Euch natürlich nicht vorenthalten und haben daher eine kurze Auswertung hier für Euch aufbereitet:

Teilnehmerfeld & Branchenherkunft

23 der erschienenen Teilnehmer des systems.camp Berlin 2015 füllten einen Feedbackbogen aus.

Das Feld der Teilnehmer bestand zu etwa 2/3 aus Angestellten, ca. 1/3 Selbstständigen und auch ein Student war mit dabei.

Die Branchenherkunft teilte sich auf wie folgt:

  • Medizintechnik / Healthcare – 39%
  • Automotive /Automatisierungstechnik – 22%
  • Beratung – 13%
  • SW-Entwicklung – 9%
  • Maschinenbau / Elektrotechnik – 13 %
  • Kommunikation 4%
Branchenherkunft der Teilnehmer

Branchenherkunft der Teilnehmer

 

 

 

Fachliche Inhalte

Vier vorab eingereichte Impulsgeberbeiträge:

  • PLM4MBSE (Product Lifecycle Management for Model-Based Systems Engineering)
  • SPICE und Systems Engineering
  • Test / Testautomatisierung (inkl. Behaviour-Driven Development)
  • Mitarbeiterauswahl und Teamzusammensetzung in agilen Zeiten

Sessions der Teilnehmer zu den Themen:

  • Verteilte Systementwicklung / Tool-Interoperability
  • V-Ting (Methode zum Moderieren virtueller Meetings)
  • In 2 Wochen zum Lastenheft
  • Systemmodellstrategie – vom Produkt zu Produktlinien
  • Diskussion: Schnittstelle zwischen Systems Engineer & Spezialisten (Wieviel Leitung ist nötig und wie organisiert man das effizient?)

Auswertung Feedback

1.) Bewertung* von

    • Veranstaltung: 8,9
    • Organisation: 9,3 (2 Enthaltungen)
    • Location: 9,1 (1 Enthaltung)

*Bewertungssystem: 0 (ungenügend) ..10 (hervorragend)

2.) Abfrage Zufriedenheit

  • Hat Dir das systems.camp etwas gebracht?

 Ja: 22
 Nein: 0
 Weiß nicht: 1

  • Würdest Du das systems.camp weiterempfehlen?

 Ja: 23
 Nein: 0

  • Würdest Du wieder an einem zukünftigen systems.camp teilnehmen?

 Ja: 23
 Nein: 0
 Weiß nicht: 0

Eure Anregungen

Weiterhin nahmen wir sowohl im Abschlussgespräch, als auch durch Eure Kommentare und Ideen auf den Feedbackbögen noch einige Anregungen mit, welche von uns momentan diskutiert werden und in Teilen weiter zur Verbesserung des nächsten systems.camps mit einfließen werden. – Nichts geht über direktes Feedback der Community bei einem solchen Event, wie einem Barcamp!

Ausblick

Camp-Doku

Ein konstruktives Feedback unserer bisherigen Camps bezog sich auf die fehlende Dokumentation des Events. Diesem Umstand möchten wir nun, unter Mithilfe der Session-Hosts Abhilfe schaffen!
Konkret heisst das: wir bitten die jeweiligen Hosts, uns zu „ihrer“ Session eine kurze Zusammenfassung zusammenzustellen. (Was wurde im Einzelnen besprochen, welche Ergebnisse, Impulse und/oder Erkenntnisse hat die Session hervorgebracht?)

In den kommenden Wochen werden wir dann die uns bereit gestellten Beiträge der Sessions Stück für Stück auf unserer Website in Form von Blogposts mit ein paar Fotos und ggf. zur Verfügung gestellten Präsentationsfolien veröffentlichen.

nächste systems.camps

Aufgrund der weiterhin positiven Resonanz und des fachlichen Mehrwerts für alle Beteiligten, wollen wir auch im nächsten Jahr wieder ein systems.camp in Berlin anbieten. Vor uns liegt in diesem Jahr auch noch das systems.camp Cologne, sowie voraussichtlich auch ein systems.camp in Hannover zu einem Schwerpunktthema – also bleibt dran und habt einen Blick auf unseren Newsletter. (=> Anmeldung)

 

Eurer systems.camp Orga-Team

 

Es ist alles vorbereitet

Es ist alles vorbereitet für das morgige systems.camp in Berlin (#syscamp15)

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Wir freuen uns auf den Austausch der über 30 Teilnehmer. 18 Slots warten darauf von Sessiongebern mit Themen gefüllt zu werden.

Jetzt noch einmal schnell die letzten Ideen sammeln und morgen in Deiner Session Dein Thema diskutieren oder Deine Frage beantwortet bekommen.

Das systems.camp Orga-Team

Dr. Oskar von Dungern – Impulsgeber beim systems.camp Berlin

Dr. Oskar v. Dungern

Dr. Oskar v. Dungern

+++  Mit Freude im Team gute Lösungen schaffen! +++

Wer bist Du?

Ingenieur und Manager, Ehepartner und zweifacher Vater, interessiert an allen Fragen des Zusammenlebens, Natur-Reisender und Segler.

Was machst Du?

Nach verschiedenen Verantwortungen bei System- und Softwareherstellern vom Produktmanagement, Produktkonzeption, Entwicklung, Qualitätssicherung, Kundenprojekten und Support, bin ich seit 2007 mit einem kleinen Beratungsunternehmen tätig. Ich arbeite im Netzwerk mit langjährigen Partnern und unterstütze unsere Klienten bei Produktgestaltung, Methoden und Prozessen in der Entwicklung.

Warum machst Du beim systems.camp mit? Warum nimmst Du am systems.camp teil?

Mich interessiert der direkte Austausch mit Praktikern des Systems Engineering verschiedener Herkunft und Ausbildung. Es ist ein hochinteressantes und zugleich komplexes Thema, es gibt keine allgemeinen Wahrheiten, aber doch mehr oder weniger erfolgreiche Herangehensweisen. Ebenso freue ich mich über eine offene Diskussion über meine Erfahrungen, die ich gerne teile.

Welche Erwartungen hast Du an das systems.camp?

Erfahrungen austauschen, Feedback von anderen Praktikern einholen, Anregungen mitnehmen.

Welches Thema bringst Du mit? Welches Session/Workshop-Thema bringst Du mit?

Im Rahmen der GfSE-Arbeitsgruppe MBSE4PLM arbeiten wir am Thema „Herausforderungen und Anforderungen für die Inhalte von MBSE und PLM“. In diesem Workshop werden Dr. Andre Scholl und ich gemeinsam Handlungsbedarf und praktische Ansatzpunkte für die Zusammenführung der Arbeitsergebnisse verschiedener Disziplinen auf der linken Seite des V-Modells diskutieren … und wie man sie in späteren Entwicklungs- und Testphasen verwenden kann.

Dr. Andre Scholl – Impulsgeber beim systems.camp Berlin

 

Dr. Andre Scholl

Dr. Andre Scholl

+++ Pragmatic Systems Engineer +++

Wer bist Du? Was machst Du?

Seit mehreren Jahren bin ich im Systems Engineering & Software Engineering Bereich tätig: Erst als Software-Entwickler, dann als Systemintegrator, Anforderungsmanager, und zuletzt als Systemingenieur für multidisziplinäre Projekte.  Aktuell bin ich Systemingenieur und Projektleiter, der sicherstellt, dass aus Ideen, Anforderungen und Systemkonzepten ein reales Produkt entsteht.

Warum machst Du beim systems.camp mit? Warum nimmst Du am systems.camp teil?

Vor allem schätze ich die informelle Atmosphäre, die beim systems.camp herrscht. Das ermöglicht sehr offene zielführende Diskussionen mit Kollegen aus anderen Industrien.

Welche Erwartungen hast Du an das systems.camp?

  • Kompetente Diskussionen und Erfahrungaustausch
  • Neue interessante Kontakte, neue Ideen
  • Best Practice Tipps zum effizientem Systems Engineering in industriellen Projekten

Welches Thema bringst Du mit? Welches Session/Workshop-Thema bringst Du mit?

In Rahmen der GfSE-Arbeitsgruppe MBSE4PLM arbeiten wir am Thema „Herausforderungen und Anforderungen für die Inhalte von MBSE und PLM“. In diesem Workshop werden Oskar von Dungern und ich gemeinsam Handlungsbedarf und praktische Ansatzpunkte für die Zusammenführung der Arbeitsergebnisse verschiedener Disziplinen auf der linken Seite des V-Modells diskutieren … und wie man sie in späteren Entwicklungs- und Testphasen verwenden kann.

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